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Sojabohne – wegen Wetter fester

Ölsaatenmarktbericht incl. Charting und Schlusskurse vom 03.01.2018: PDF herunterladen

 

 

Sojabohne – wegen Wetter fester

Die Bohne konnte gestern erneut etwas zulegen. Der Grund war der gleiche des Vortages. Die Witterung in Argentinien ist derzeit nur suboptimal, weil die Niederschlagssummen hinter den Normwerten zurück sind. Die Sojaölpreise stiegen ebenfalls an. Hier machte sich der Kurssprung im mineralischen Rohöl bemerkbar. Man könnte die Zugewinne im Sojaöl wegen ihrer unspektakulären Größenordnung vernachlässigen, aber sie geschahen an einer extrem wichtigen charttechnischen Stelle. Denn sie waren mit gestrigem Zugewinn in der Lage, die 200-Tagelinie und den 50-Tage-EMA in einem Satz zu überspringen. Diese Entwicklung ist in jedem Fall signifikant und muss genauestens beobachtet werden. Immerhin besteht nun die Chance, dass die preisliche Festigkeit mit Nachhaltigkeit versehen werden kann. Hier haben wir echte Chancen auf eine abgeschlossene Bodenbildung mit konsekutivem Aufwärtstrend. Im Schrot sah das anders aus. Die Schrotpreise lümmelten sich faul in der Ecke rum und rührten sich praktsich nicht vom Fleck. Seit zwei Wochen notiert man hier in unmittelbarer Nähe zur 200-Tagelinie. Das war´s. In der Nachtbörse sind Bohne und Schrot leicht abschlägig, die Sojaölnotierungen sind leicht im Plus. Winnipeg: In Winnipeg stiegen die Preise an, und die Bodenbildungssignale erhärteten sich. Ein festerer Sojakomplex machte es möglich. Zudem waren die kanadischen Verarbeiter als Käufer unterwegs. Matif: An der Matif kam es zu einer kleinen Kursexplosion. Die 5,- € Zugewinn taten den Bullen gut, denn kaum einer hat jüngst mehr Prügel bezogen als die Rapsbullen an der Matif. Mit den gestrigen Zugewinnen und dem Durchstoß durch den 10-Tage-EMA liegt nunmehr ein Maß an charttechnischer Stärke vor, das wir seit dem 10. November nicht mehr gesehen haben! Auf der zweiten Seite betrachten wir die Charts von Sojaöl und von Raps.