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Weizen – Schwache Tendenzen

Getreidemarktbericht incl. Charting und Schlusskurse vom 05.01.2018: PDF herunterladen

 

 

Weizen – Schwache Tendenzen

Sowohl fundamental als auch technisch gibt es derzeit keine Signale die auf einen Durchbruch durch die 440er Marke hindeuten. Die wöchentlichen US-Weizenexportdaten waren mit 131,000 Tonnen eher enttäuschend für die Marktteilnehmer. Diese haben sich Vorfeld einen Wert zwischen 225,000 und 500,000 erhofft. An der CBoT schloss der Frontmonat am vergangenen Freitag -3,00 US-Cents/bu schwächer bei 431,00 US-Cents/bu (131,66 EUR/t). Das Wettergeschehen liegt derzeit im Fokus der Marktteilnehmer. Nach einem bisher eher milden Winter, soll es in den kommenden Tagen kälter werden. Es fehlt derzeit eine schützende Schneedecke, aus diesem Grund sind die Weizenanbauflächen den möglichen frostigen Temperaturen schutzlos ausgeliefert. Dies ist nicht nur in der EU der Fall, sondern auch in einigen Anbaugebieten der USA und Russlands.

Das Managed Money  (Fonds) hat seine Netto-Shortpositionen um 17.557 Lots verringert auf -128.178 Lots (Vorwoche: -145.735 Lots). Fonds haben hier Teile ihrer Shortpositionen in der Woche vom 26.12.2017 bis zum 02.01.2018 glattgestellt, was zu einem, Durchbruch durch die 20er-EMA geführt hat. Für den Durchbruch des 50 Tage gleitenden Durchschnitts war das Momentum jedoch nicht ausreichend.

 

MATIF  - Starker EURO

Die Karten sehen derzeit für den EU-Weizen nicht gut aus. Neben geringeren Qualitäten in dieser Saison und dem starken globalen Wettbewerb, spielt auch noch die europäische Währung nicht mit. Der Euro ist seit Anfang des vergangenen Jahres im Aufwärtstrend. Ein Trendwechsel ist derzeit nicht in Sicht. Die wöchentlichen EU-Getreideexportzahlen brachten keine Überraschung mit einer 20 Prozent geringeren Exportmenge bei EU-Weizen im Vergleich zum Vorjahr.

 

Mais –  Am Widerstand abgeprallt

Der Mais März18 Kontrakt an der CBOT konnte die 20er EMA nach oben durchbrechen ist jedoch am 50 Tage gleitenden Durchschnitt abgeprallt. Aktuell befindet er sich exakt auf dem Niveau der 20er EMA, die nun als Unterstützung dient, sollte diese nicht halten wäre der Abwärtstrend wieder intakt.

Die wöchentlichen US-Maisexporte waren mit 101,200 Tonnen enttäuschend, die Prognosen der Analysten lagen zwischen 600.000 und 1.000.000 Tonnen.

Das Managed Money hat seine Netto-Shortpositionen um 8048 Lots verringert auf -206.624 Lots (Vorwoche: -198.576 Lots)