Weizenmarktbericht

• Überseeische Getreidemärkte setzen kollektiv vor dem USDA-Bericht zurück; Weizen und Mais verlieren beide

• Erntedruck bei US-Weizen und internationale Exportkonkurrenz schlagen die US-Weizenbullen ind die Flucht

• US-Maispreise werden nachrichtlich wegen verbesserter Crop Ratings unter Preisdruck gesetzt

• die Augen richten sich generell auf den USDA-Bericht und den damit verbundenen Unwägbarkeiten (Maisfläche)

• China verkauft 22 tsd to Weizen aus der Staatsreserve in den heimischen Markt

• Kambodscha meldet weitere Ausbrüche der ASP in zwei weiteren Provinzen - Quarantänezonen sollen eingerichtet werd.

• nordkoreanische Getreideernten werden wahrscheinlich noch weniger Menge abwerfen als man bisher dachte

• Ukrainische Maisernte könnte in diesem Jahr den Rekord vom letzten Zyklus wiederholen (36 mio to, Wetter gut)

• Indien senkt die Importzölle für weiter 400 tsd to Mais auf 15%, weil die Inlandspreise im Futterbereich angestiegen sind

• die Krim erwartet dieses Jahr eine rekordhohe Getreideernte

• Ägypten schließt seinen Weizentender ab und kauft 240 tsd Tonnen ukrainische und rumänische Ware

   • • die billigste Offerte kam bei 198,77 US$/to fob für 60 tsd Tonnen aus der Ukraine (wenig überraschend)

• Jordanien macht im Zuge seiner Tenderbemühungen zum x-ten Male keine Weizenkäufe - Neuauflage erwartet

• Russischer Staatswetterdienst sieht die russ. Getreideernte 2 - 5% über Vorjahr; Junihitze wäre nur begrenzt schädlich

• Franzosen (AgMin) sehen ihre Weizenproduktion 2019/20 bei  nun 37,0 mio to (+8,5% im Vorjahresvergleich)

   • • Prognose beruht auf einer durchschnittlichen Ertragsanahme von 7,37 to/ha (6,98 to/ha in 2018) und 5,01 mio ha

• Algerien kaufte letzte Woche insgesamt 480 tsd to Weizen im Zuge seiner Tenderbemühungen (360 tsd zuerst berichtet)

    • • Einzelheiten zu den Geschäftsabschlüssen wurden nicht veröffentlicht - das ist politisch so gewollt

• Japaner starten Tender über 98,7 tsd Tonnen Mahlweizen (Herkünfte: USA, Kanada und Australien)

• Matifweizen nimmt Fahrt nach unten auf und durchbricht die 180,- €/to im Dezember - Bären machen Ansage

   • • internationale Ertragseinschätzungen bzw. Druschergebnisse sind durchaus als gut zu bezeichnen (Russl., Frankr. etc.)

• Nachtbörsenvorgaben befinden sich derzeit erneut im Minus und verheißen uns hierzulande weitere Kurseinbußen