Kansas-Weizen sucht Ernteboden

• Überseeische Getreidemärkte lassen es am Brückenfreitag langsam angehen; Umsätze bleiben schwach und gedrückt

• preislich kann man dennoch etwas zulegen; Mais legt wegen des fundamentalen Hintergrundes zu, Weizen folgt

   • • nach wie vor bestehen erhebliche und berechtigte Zweifel am USDA-Flächenbericht

• Charttechnik lud überdies zu weiteren Folgekäufen beim Mais ein; nächster Widertand wurde am Freitag durchstoßen

• Fonds sollen etwa 4000 lots Mais und 1000 lots Weizen gekauft haben, die Bohne wurde 7000 Mal abgestoßen

• Witterungsbedingungen in den USA zeigen sich prinzipiell erst einmal weiter kooperativ

   • • das gilt sowohl für die Erntettätigkeit beim Winterweizen als auch für die Wuchsbedingungen im Maisgürtel

• US-Umweltschutzbehöre schlägt für 2020 eine Beimischung von konventioneller Biotreibstoffe von 15 Mrd Fass vor

   • • dazu gehört hauptsächlich Ethanol; 15 Mrd Fass stellt keine Mengenverschiebung zu 2019 dar

• strategische Weizenreserve Ägyptens reicht laut Angaben des Landes für4,5 Monate aus

• Russen melden, dass 82,2% des geernteten Weizens der Region Stavropol Mahlqualität besitzt (80% im Vorjahr)

• SovEcon sieht die russischen Getreideausfuhren im Monat Juli bei insgesamt 4,1 mio to (1,4 im Juni)

   • • 3,3 miop to Weizen, 0,55 mio to Gerste und 0,200 mio to Mais

• Tunesien sieht die diesjährige Getreideproduktion des Landes mit 2,1 mio to deutlich über dem Vorjahr - nur 1,4 mio to

• Kasachen melden offiziellen Getreideexport von 10,8 mio to für 2018/19; kontinuierliche Steigerungen angepeilt

   • • diesjährige Getreideproduktion soll erneut 20,3 mio to betragen

• US-Exportzahlen liegen bei 276,5 tsd to Weizen, 331,9 tsd To Mais und 1,029 mio to Sojabohne

• Weißrussland wollen in 2019 eine Getreideernte in Höhe von 7,6 mio to (Ministerium beklagt mangelnden Niederschlag)

• Agritel sieht die ukrainische Weizenernte 219/20 bei nun 28,8 mio to (+16,9% zum Vorj., Rekorderträge: 4,36 to/ha)

• Ukrainisches AgMin meldet neuertnige Getreideexporte in Höhe von bis jetzt 636,0 tsd Tonnen (584 tsd to Vorjahr)

   • • eine neuerntige Getreideexportprognose wurde nicht abgegeben (im Vorjahr führte man 49,7 mio to aus)

• Franz. AgriMer sieht die franz. Weizenbestände zu 75% gut bis exzellent (80% in Vorwoche; Hitzewelle hat belastet)

   • • 73% der Wi-Gerste stehen gut bis exz. (-2% zur Vorwoche); 22% sind bis zum 1. Juli geerntet gewesen

   • • So.-Gerste 76% gut bis exzellent (86% in Vorwoche); 79% Körnermais gut bis exz. (-3% zur Vorwoche)

• Matifweizen macht am Freitag nicht viel; Stillstandshandel war angesagt, Preise leicht rückläufig

   • • ansonsten konzentrierte man sich auf die laufenden Ernte und philosophierte über den zu erwartenden Ertrag b. Wz.

• diese Woche erwarten wir den Juli-WASDE-Bericht des USDA´s; allerdings haben wir das "kleine" Maisflächenproblem

   • • wie wir bereits sagten, ohne verlässliche US-Flächen werden alle folgenden Reporte aussagearm sein müssen

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