Weizen schreckhaft vor USDA Report

• Weizenpreise in Übersee schmieren ab, einzig Minneapolis kann wegen Aussaatverzögerungen fester notieren

• Maispreise brechen zweistellig ein und schlagen knallhart auf altem Tief auf; entsetzlich bärisches Bild

   • • gefühlt bessere Aussaatbedinungen und sehr schwache US-Exportzahlen lösen Preisrutsch aus

• Fonds verkaufen etwa 5000 lots Weizen, 10,5 tsd lots Sojabohne und satte 25 tsd lots Mais am CBoT

• Weizen gerät auch unter die Räder des sino-amerikanischen Handelsstreites; heute gelten neue Zollsätze

   • • China räumt ein, "unter Druck" zu stehen, Unterhändler sehr geschäftig; man unterhandle mit besten Absichten

• Südkorea legt neuen Tender auf und sucht weitere 65 tsd Tonnen Futterweizen

• Franz. AgriMer meldet soeben franz. Winterweizenbestände zu 79% gut bis exzellent (wieder uv. zur Vorwoche)

   • • Wi-Gerste zu 75% gut bis exz. ( auch uv); So-Gerste 88% gut bis exz. (+2% Vowo); Mais zu 80% gesät (68% in Vowo)

• Indonesische Mühlenindustrie greift auf Schwarzmeerweizen zurück (30 tsd to für 210 US$/to cif gekauft)

• Chin. AgMin sieht die chinesische Maisproduktion 2019/20 bei 254,15 mio to (-1,2%  zum Vorjahr)

• Indien kauft 27 tsd Tonnen Non-GMO-Mais aus der Ukraine (Preis: 205,- US$/to cif)

• Indien: in Maharashtra und Karnataka hat sich die Trockenheit verschlimmert; akute Wasserknappheit

   • • 8,2 mio Landwirte seien in den Regionen negativ betroffen; örtlich wird von Erntetotalausfällen berichtet

• USDA meldet auf Tagesbasis ein Maisexportgeschäft in Höhe von 107 tsd to Mais an Kolumbien (alterntige Ware)

• gesamte brasilianische Getreideernte bei 236,17 mio to (235,6 mio to zuvor); davon Mais 95,24 mio to (94,0 zuvor)

• USDA meldet Weizenexporte von 502,9 tsd to, Mais 294,5 tsd to und 146,5 tsd Tonnen

• Südafrika hat eine Winterweizenernte von 1,868 mio to eingefahren (+22% von den 1,535 mio to aus 2017)

• Philippinen kaufen im Zuge eines Tenders 110 tsd Tonnen Futterweizen (Juli-August-Lieferung)

• FAO sieht die neue weltweite Weizenproduktion bei 767 mio to (+ 5% Vj.) , Russen sind mit 82 mio to in der Statistik

• Matifweizen gerät ob international schwacher Vorgaben unter Druck und markiert neue Tiefs (neuertnig)

• Regenfälle in Europa und gute Bedingungen beim direkten Schwarzmeerkonkurrenten belasten die Kurse

• Nachtbörsenvorgaben nach den gestrigen Verlusten jetzt leicht positiv

Heute ist USDA-Tag. Hier sind die in Zahlen gegossenen Erwartungen:

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