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MATIF – Weder Fisch noch Fleisch

Getreidemarktbericht incl. Charting und Schlusskurse vom 08.02.2018: PDF herunterladen

 

 

Weizen – WASDE im Fokus

Die Weizennotierungen an der CBoT gaben nach dem WASDE-Report etwas nach. Wie bereits gestern geschrieben war die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer im Vorfeld bereits positiv, und entsprechend hatten wir eine positive Tendenz bereits vor dem WASDE Report im CBoT-Weizen sehen können. Entsprechend war die globale Weizen- Endbestandskorrektur bereits eingepreist. Für den Februar 2018 gab das USDA einen Wert in Höhe von 266,02 Mio.t. bekannt. Was einer Korrektur zum Vormonat um exakt 2,00 Mio.t. nach unten handelt. Da es bereits im Vorfeld eingepreist war, gaben die Notierungen nach dem WASDE Report an der CBoT nach. Die Marktteilnehmer bekamen eine Bestätigung der vorher erwarteten Zahlen und  nahmen Teile ihrer Gewinne mit. Daneben haben zusätzliche technische Verkäufe ebenfalls für etwas Abgabedruck gesorgt. Denn die Weizennotierungen an der CBoT sind an einem starken technischen Widerstand bei 461,75 US-Cents/bu(138,56 EUR/t.) abgeprallt, hier verläuft der 200 Tage-Gleitende Durchschnitt.

Die wöchentlichen US-Weizenexporte sind gestern mit 415,500 Tonnen im grünen Bereich. Analysten haben mit einem Wert zwischen 200.000 und 500.000 Tonnen prognostiziert.

 

MATIF – Weder Fisch noch Fleisch

Die Weizennotierungen an der MATIF sind hin und her gerissen und wissen nicht wohin mit sich. Im gestrigen Handel gaben Sie aufgrund der Vorgaben aus Chicago etwas nach und schlossen im Fronttermin schwächer bei 159,75 EUR/t. (-0,50 EUR/t.) Gleichzeitig gab es Währungstechnisch etwas Unterstützung. Der EURO im Verhätniss zum Dollar gab etwas nach und notierte zuletzt bei 1,2245.

Mais – argentinische Maisproduktion korrigiert

Im gestrigen WASDE Report wurden die erwartete argentinische Maisproduktion vom USDA von 42,00 Mio.t auf 39,00 Mio.t korrigiert.  Was zu einem kurzen Strohfeuer an der CBoT führte. Im Fronttermin erreichten die CBoT Maisnotierungen im gestrigen Handel das Tagehoch bei 367,75 US-Cents/bu (118,23 EUR/t.). Für die 370,00 US-Cents/bu hatte es nicht mehr gereicht. Dazu wären größeren Maisproduktionskorrekturen nach unten notwendig gewesen. Die Globale Maisproduktion wurden von 206,57 Mio. auf 203,09 Mio.t nach unten korrigiert. Private Analysten haben bei der argentinischen Maisproduktion zuvor um die 38,00 Mio.t. geschätzt.

Das brasilianische Conab, hat in seinem aktuellen Report die erwartete brasilianische Maisproduktion für die aktuelle Kampagne 2017/18 ebenfalls von 92,34 Mio.t im Vormonat auf aktuell 88,00 Mio.t nach unten korrigiert.

Die wöchentlichen US-Exportzahlen sind mit 1,769,600 Tonnen am oberen Ende der Erwartungen. Diese wurden im Vorfeld von Marktteilnehmer zwischen 1.300.000 und 1.800.000 Tonnen geschätzt. 

Damit gibt es derzeit neben technisch positiven Tendenzen auch fundamental eher unterstützende Impulse.

 

Nach einer kurzer Verschnaufpause ist der Trend weiterhin aufwärts gerichtet.