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Sojabohne – beendet volatile Sitzung mit einem Minus

Ölsaatenmarktbericht incl. Charting und Schlusskurse vom 07.02.2018: PDF herunterladen

 

 

Sojabohne – beendet volatile Sitzung mit einem Minus

Die Sojabohne gestern auf beiden Seiten des Marktes, schloss aber im Minus. Im Vorfeld des heute erscheindenden WASDE-Berichtes des USDA´s fehlte beiden Marktseiten die notwendige Überzeugung, um der Sitzung einen klaren Stempel aufzudrücken. Weiterhin macht man sich aber Sorgen um Argentinien, denn mittlerweile sind Ertragsreduktionen nicht mehr zu vermeiden, sodass das USDA in seinen Einschätzungen nachziehen muss. Das wird sicherlich heute abend auch geschehen, aber in welchem Umfang, muss abgewartet werden. Die vorhergesagten Regenfälle werden sicherlich eintreten, aber auch hier lässt sich eben nicht genau sagen, in welchem Ausmaß diese niedergehen werden. Das bleibt weiterhin ein Unsicherheitsfaktor. Daneben wurde der LKW-Fahrerstreik in Argentinien angeführt, um den Bullen unter die Arme zu greifen. Das stützte aber vor allem das Schrot. Schrot war gestern in der Lage, sich vom allgemeinen negativen Sojatrend abzukoppeln und Gewinne zu verzeichnen. Im allgemeinen werden die LKW-Fahrerstreiks in Argentinien rasch beendet. Nur in Ausnahmefällen ziehen sich die Unterhandlungen mit den Gewerkschaften länger hin. Wir müssen diesen Faktor im Auge behalten, aber die Niederschlagsaktivität ist wichtiger für die Preisbildung. Am augenfälligsten war die krasse Kehrtwende des Sojaöls. Die flüssige Produktkomponente war tags zuvor in der Lage gewesen, den 50-Tage-EMA anzugreifen. Gestern hat dieser Durchschnitt zum Gegenschlag ausgeholt und das Sojaöl in die Knie gezwungen. Durch sinkende Rohölpreise belastet, war es dem Sojaöl unmöglich, die Gewinne zu halten. Man wurde zur Umkehr gezwungen und fiel wie ein Stein auf das Niveau zurück, von dem aus man seinen Aufwärtsmarsch begonnen hatte.

Winnipeg: In Kanada war es ebenfalls nicnt möglich, den 50-Tage-EMA zu erobern. Der Angriff geschah einen Tag zuvor, aber die Bullen konnten die eroberten Terrains nicht konsolidieren.
Der schwächere Can$ konnte etwas stützen, aber ansonsten glich das Szenario demjenigen aus Chicago. Im Vorfeld des heute erscheindenden WASDE-Reportes wollte sich niemand zu weit aus dem Fenster lehnen.
Matif: Die Rapsnotierungen legten weiter zu und griffen den 20-Tage-EMA an. Mit einem Schlusskurs von 350,- €/to ist die Eroberung dieses Durchschnittes auch gelungen. Ein etwas schwächerer Euro hat mit Sicherheit einen wichtigen Ausschlag für diese Performance gegeben. Ansonsten gab es nicht viel zu beobachten. Die Rübölpreise in Rotterdam konnten sich wieder mit der 670,- €/to-Marke versöhnen. Auch dabei half natürlich der Euro.
Ansonsten wartet man hüben wie drüben des Atlantiks auf den heutigen WASDE-Report. Trendanalyse siehe AgTrends. Last not least kommen hier die Erwartungen für den heutigen WASDE-Bericht: